SERVICECENTER
* KONTAKT
* IMPRESSUM
* SITEMAP
* DRUCKVERSION
 
 
 
LOGIN
für MitarbeiterInnen

[07.Nov.2007] CEFEC fordert von EU stärkeres Engagement für Integrationsfirmen

CEFEC fordert von EU stärkeres Engagement für Integrationsfirmen

Bei der 20. Jahrestagung von CEFEC (Confederation of European Social Firms, Employment Initiatives and Social Co-operatives), zu der sich 250 Teilnehmer aus 19 Ländern vom 11. bis 13. Oktober 2007 in Linz unter dem Leitthema „Neue Arbeit – Neue Kultur“ trafen, wurde der „Linzer Appell“ vorgestellt.

Der "Linzer Appell" empfiehlt der EU und ihren Mitgliedsländern eine stärkere Förderung sozialer Unternehmen zur Integration benachteiligter und behinderter BürgerInnen. Denn die anhaltende Arbeitslosigkeit von Menschen mit Beeinträchtigung in Höhe von Millionen gefährde deren Glauben an ein demokratisches und soziales Europa. Vor allem den neuen osteuropäischen Mitgliedsländern müsse verstärkt geholfen werden, stellte die CEFEC-Konferenz fest.

Bei der Europa-Konferenz bezeichneten Christiane Haerlin, Arnd Schwendy und Anton Senner die deutsche Firmenförderung als beispielgebend, die auch in anderen Ländern auf zunehmendes Interesse stößt. Finnland konnte gerade in den letzten Jahren die politischen Weichen so stellen, dass hier viele neue Projekte möglich wurden.

Die Jubiläumstagung wurde ausgerichtet von pro mente Oberösterreich, Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, die eine große Vielfalt an Projekten für Menschen mit psychischen und sozialen Problemen trägt. Beeindruckend war die zahlreiche Beteiligung von Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung an der internationalen Konferenz. Deren selbstständige Interessenvertretung wird von pro mente OÖ. durch die Finanzierung eines Koordinators wirkungsvoll unterstützt. (Christiane Haerlin/go; foto: pölzl). 

Den Linzer Appell in deutscher Zusammenfassung und englischem Gesamttext,  sowie weitere Informationen finden Sie unter

http://cefec2007.promenteooe.at  
sowie die website von cefec:  www.cefec.org



<< zurück