PSYCHISCHE GESUNDHEIT UND SOZIALE INTEGRATION

Warum wir über psychische Probleme nachdenken sollten?
Psychische Probleme können jeden betreffen. Gemäß der Weltgesundheitsorganisation, macht einer von vier Menschen im Laufe seines Lebens die Erfahrung mit einer Form von psychischer Störung.
Finanzielle Härte, Arbeitslosigkeit, Mangel an sozialen Kontakten und Zukunftsangst haben sehr oft einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen. Psychische Probleme können beides sein: Ursache und Konsequenz von sozialer Ausgrenzung. Viele Menschen, die an psychischen Problemen leiden, sehen sich Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt. Zusätzlich ist für eine steigende Anzahl von Menschen ein Leben in Armut die Realität.
Was ist soziale Integration?
Die Gesellschaft drängt Menschen mit psyschischen Problemen oft an den Rand, so daß sie nicht vollständig am sozialen Leben teilnehmen können.
Menschen mit psychischen Problemen brauchen:
- Respekt und Schutz der Menschenrechte
- Leichteren Zugang zu Beschäftigungsverhältnissen
- Sicherstellung angemessener Wohnmöglichkeiten/Unterbringung
- Unterstützung und Zugang zu Aus- und Fortbildung
- Freude an Freizeitaktivitäten und Teilhabe am sozialen Leben
Denken Sie daran….jeder hat das Potenzial!
Um die Integration von Menschen mit psychischen Problemen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt herbeizuführen,
müssen wir unsere oftmals negative Sichtweise auf diese Menschen ändern.
Zu häufig reagieren Leute negativ und denken, dass psychische Probleme Synonyme für Fremdartigkeit, Überspanntheit und sogar Wahnsinn sind. Diese negativen Auffassungen müssen angefochten und gewandelt werden; ein positiverer Denkansatz ist notwendig: Denken Sie daran, jeder Mensch möchte und kann einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft als Ganzes leisten.
Positive Ansätze erleichtern die soziale Eingliederung!
Denken Sie daran, daß Menschen mit psychischen Problemen ihren Beitrag zum Gesellschaftsleben leisten möchten.
- Erkennen und anerkennen Sie ihr Potenzial für Erwerbstätigkeit…..Die können das!
- Erkennen und anerkennen Sie ihr Recht auf Aus- und Fortbildung…. Die schaffen das!
- Erkennen und anerkennen sie ihr Bedürfnis, ein Leben in der Gesellschaft zu genießen…Sie können es!
Was können Sie tun, um soziale Integration Wirklichkeit werden zu lassen?
- Betonen Sie die Fähigkeiten von Menschen mit psychischen Problemen
Jeder hat das Recht, einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Menschen mit psychischen Problemen können
arbeiten; sie haben Talente und Fähigkeiten und das Recht sie zu nutzen. - Bekämpfen sie Stigmatisierung gegenüber Leuten mit psychischen Problemen
Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie physische Gesundheit für das allgemeine Wohlbefinden
von einzelnen Individuen und Gesellschaften. Bisher erhält nur eine kleine Minderheit derer, die
mit psychischen Problemen leben, eine Behandlung. Die Furcht vor Enthüllung, Zurückweisung von Freunden
und Diskriminierung sind einige Gründe warum Menschen mit psychischen Erkrankungen keine Hilfe suchen.
Wir müssen psychische Erkrankungen entstigmatisieren und wir können dies erreichen in dem wir auf positive Art u
nd Weise denken und handeln. - Fördern sie die aktive Integration von Menschen mit psychischen Problemen in die Gesellschaft
Überwindung von Vorurteilen und Diskriminierung, Erhalt von effektiver Unterstützung und Teil sein eines
unterstützenden Netzwerks kann Menschen mit psychischen Problemen helfen, ein sinnvolles Leben zu
führen und befriedigende Beziehungen zu haben.
Eine Kampagne von Mental Health Europe für die Integration von Menschen mit psychischen Problemen in alle
Bereiche des Lebens - DENKEN SIE DARAN…JEDER HAT DAS POTENZIAL
Folder zum Download:
Ich kann was ! [1 MB]
Mental Health Europe - Santé Mentale Europe
ist eine europäische nichtstaatliche Organisation, die sich für die Förderung positiver psychischer Gesundheit, Vorbeugung von psychischen Notlagen, Verbesserung der Pflege, Befürwortung sozialer Integration und den Schutz von Menschenrechten für (Ex-) Nutzer von psychischen Betreuungseinrichtungen, ihren Familien und Betreuern einsetzt.
<< zurück


