Zum Inhalt springen

pro mente Austria verleiht den Österreichischen Preis der Sozialpsychiatrie

Der Dachverband pro mente Austria (Österreichischer Dachverband der Gesellschaften und Vereine für psychische und soziale Gesundheit) verleiht seit 2005 den Hans-Strotzka-Preis für Sozialpsychiatrie an Persönlichkeiten, die sich speziell um die Sozialpsychiatrie in Österreich verdient gemacht haben.

Im Jahr 2020 wurde der Preis umbenannt in Österreichischer Preis der Sozialpsychiatrie.

Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: Lebenswerk und Innovation.

 

 

Der Preis wird auf Basis der folgenden Richtlinien vergeben:

1. Der Österreichische Preis der Sozialpsychiatrie ist in zwei Kategorien unterteilt: Lebenswerk und Innovation

2. Kategorie Lebenswerk

Der Österreichische Preis der Sozialpsychiatrie Lebenswerk ist eine Auszeichnung für Personen, die entweder

2.a) hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie, die auch einen relevanten Praxisbezug aufweisen, geleistet haben. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten sollen im deutschen Sprachraum erarbeitet worden sein. Sie sollen innovativen Wert und Verallgemeinerungsfähigkeit besitzen oder

2.b) für außerordentliches, praktisches Engagement auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie, die im Sinne einer Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Problemen hervorzuheben sind. Das Engagement auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie soll überwiegend in Österreich erfolgt sein und die Versorgung bzw. die Lebensqualität von Menschen mit psychischen Problemen in Österreich nachhaltig
verbessert haben. Der Preis kann an Angehörige aller Berufsgruppen, die im Bereich der Psychiatrie oder der psychosozialen Versorgung tätig sind, verliehen werden.

3. Kategorie Innovation

Der Österreichische Preis der Sozialpsychiatrie Innovation ist eine Auszeichnung für Organisationen / Institutionen / Unternehmen, die neue, soziale, innovative und beispielhafte Projekte ins Leben gerufen haben, um die Lebenssituation und die Teilhabe von Menschen mit psychischen Problemen zu verbessern. Das Projekt muss zum Einreichzeitpunkt bereits ausreichend umgesetzt sein. Projekte im Ideenstadium werden nicht akzeptiert.

4. Der Preis wird unter der Schirmherrschaft des Dachverbandes pro mente Austria (Österreichischer Dachverband der Gesellschaften und Vereine für psychische und soziale Gesundheit) verliehen.

5. Die Personen/Organisationen/Unternehmen, die für die Verleihung des Preises in Frage kommen, werden von der Jury an Hand der ausgefüllten Einreichformulare ausgewählt.

6. Vorschläge für künftige Preisträger können von in der sozialpsychiatrischen Versorgung tätigen Personen aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz an die Jury herangetragen werden. Die Vorschläge sollen mittels Einreichformular der Jury dargelegt werden.

7. Es ist nicht möglich, sich selbst um den Preis zu bewerben.

8. Der Preis wird jährlich verliehen.

9. Die Verleihung des Preises erfolgt meist im Rahmen der pro mente Austria Fachtagung im März/April.

10. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die vom Vorstand des Dachverbandes pro mente Austria gewählt wird. Die Jury ist in allen Entscheidungen frei und unabhängig. Die Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

Preisträger*innen mit den Laudatoren im April 2018
Die Preisträger*innen mit den Laudatoren im April 2018 (v.l.n.r.): Monika Czamler, Frederike Hafner, Susanna Krainz, Bruno Wögerer
Die Preisträger des Hans-Strotzka Preises im November 2014
Die Preisträger im November 2014: Werner Schöny, Marion E. Kalousek und Karl Dantendorfer.
Die Preisträger des Hans-Strotzka Preises im Jahr 2008
Die Preisträger im Jahr 2008: Johannes Wancata, Thomas Platz, Elisabeth Muschik, Werner Schöny